Boxen – mehr als „Hau drauf“

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Beitrag: Boxen – mehr als „Hau drauf“

Boxen zählt zu den Sportarten, bei denen es erfahrungsgemäß eher etwas härter zugeht. Nicht umsonst werden neben den Boxhandschuhen ein Mund- und ein Gonadenschutz getragen. Dabei geht es beim Boxen um mehr als nur das reine „Einschlagen“ auf den Gegner. Es werden Präzision, Intensität der Schläge, Auge-Hand-Koordination, Verteidigung und Links-/Rechtshändigkeit trainiert. Darüber hinaus spielt natürlich Fairness beim Boxkampf eine große Rolle.

Als „Spielfeld“ für diesen Sport wird ein Boxring benötigt. In diesem befinden sich die beiden Kämpfer sowie der Ringrichter. Ein weiterer Außenstehender betätigt einen Gong, der den Beginn einer neuen Runde ankündigt. Verloren hat, wer beim Auszählen nach der „Neun“ nicht aufsteht, also nach K. O. Es gibt aber auch noch den Sieg nach Punkten.

Standboxsack als Trainingsgerät

Ein Standboxsack besteht in der Regel aus zwei Teilen. Erstens hat er ein festes Fußteil, um der Konstruktion während des Trainings Stabilität zu verleihen, auch bei härteren Schlägen. Zweitens gibt es ein bewegliches Oberteil, das eigentliche Trainingsgerät. Zwischen Oberteil und Fuß befindet sich eine starke Feder, die gleichzeitig für Beweglichkeit und Stabilität sorgen soll. Das Fußteil ist meist aus Kunststoff hergestellt, um die Stabilität noch zu erhöhen kann man es mit Wasser oder Sand befüllen und damit beschweren. Die meisten Oberteile sind konisch und bestehen aus einem speziellen Schaumstoff, welcher mit Vinyl überzogen ist und Schläge optimal absorbiert. Die konische Form erinnert an einen Torso und macht das Training so besonders realistisch. Andere Standboxsäcke haben eine sogenannte Boxbirne als Oberteil. Es gibt auch aufblasbare Modelle aus Gummi.

Der Standboxsack ist eine recht neue Trainingsmöglichkeit für Boxer, er wurde als Alternative zum herkömmlichen, aufgehängten Boxsack entwickelt. Für das Training zu Hause ist der Standboxsack wesentlich besser geeignet, da der Platzbedarf geringer und der Geräuschpegel leiser ist. Wahrscheinlich wird auch nicht jeder Vermieter erfreut sein, wenn in seiner Wohnung eine Boxsackhalterung in die Decke gebohrt wird. Ein Standboxsack hingegen kann überall und einfach aufgebaut werden. Wer möchte, kann mit einem Standboxsack sogar im Freien trainieren, beispielsweise auf dem Balkon oder im Garten. Ein Standboxsack ist also eine sehr flexible Trainingsmöglichkeit, geeignet für jedermann, ob jung oder alt, Anfänger oder Profi. Auch für Frauen ein ideales Trainingsgerät. Durch eine drei- bis vierstufige Höhenverstellung lassen sich die meisten Standboxsäcke an verschiedene Körpergrößen anpassen.

Auch die Trainingsarten sind an einem Standboxsack variabel. Man kann die verschiedensten Fertigkeiten trainieren, beispielsweise Schnelligkeit, Beweglichkeit, Ausdauer, Reaktion, Schlag- beziehungsweise Tritttechnik oder auch Koordination. Außerdem ist der Standboxsack für ein Herz-Kreislauf-Training und zum Muskelaufbau geeignet. In diesem Bereich ist das Trainingsgerät also ebenfalls sehr flexibel einsetzbar. Da Boxen ein Sport ist, der Kraft und Ausdauer gleichzeitig trainiert, ist Regelmäßigkeit des Trainings besonders wichtig. Da ist ein Standboxsack in den eigenen vier Wänden ein großer Vorteil, da man jedes zur Verfügung stehende Zeitfenster für das Boxtraining nutzen kann. Aber auch für Menschen, die nicht boxen, sondern einen stressigen Arbeitsalltag zu bewältigen haben, stellt so ein Gerät eine gute Möglichkeit dar, sich einen Ausgleich zu schaffen, oder nach Feierabend Aggressionen abzubauen, die sich den Tag über angestaut haben.

Einen Standboxsack bekommt man im Handel auch als Set mit Boxhandschuhen, Bandagen und entsprechender Sporttasche. So ein Set kann eine kostengünstige Alternative sein, besonders für den Anfänger, der ohnehin auch noch Boxhandschuhe benötigt. Qualitativ hochwertige Standboxsäcke bekommt man ab ungefähr 250 Euro, entweder im gut sortierten Sportgeschäft, oder auch in zahlreichen spezialisierten Online Shops. Es gibt natürlich auch günstigere Angebote, jedoch sollte man auf die Qualität und Standfestigkeit achten, was bei Schnäppchen unter 150 Euro wohl nicht mehr hundertprozentig gewährleistet sein dürfte. Im Internet findet man zahlreiche Blogs und Foren zum Thema, dort kann sich der Laie mit anderen Sportbegeisterten austauschen und von deren Erfahrungen profitieren. Man bekommt dort wertvolle Tipps zum Kauf eines Standboxsackes und auch zum späteren Training damit.

Eine große Palette an Kampfsportartikeln bietet unter anderem der Onlineshop https://www.budodan.de.

Bild: © Depositphotos.com / CandyBoxImages

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