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Beitrag: Fit durch Yoga

In den letzten Jahren ist Yoga mehr und mehr zu einer Lifestyle Fitnessmethode geworden. Beinahe jedes Fitnessstudio bietet heute Yogakurse an und viele besuchen diese Kurse einfach nur, weil es Trend ist, andere versuchen mit Yoga gesundheitliche Probleme zu bekämpfen. Wer schlecht schläft, sich erschöpft oder ausgebrannt fühlt, der hofft, sich mit gezielten Yogaübungen wieder zu erholen. Aber auch Menschen, die unter Verspannungen, Kreislaufbeschwerden oder unter Rückenschmerzen leiden, vertrauen auf Yoga und hoffen darauf, dass sich ihre gesundheitliche Situation verbessert.

Mehr als ein Fitnessprogramm

Yoga ist die alte indische Lehre, die im Jahre 400 vor Christus zum ersten Mal schriftlich erwähnt wird. Damals war Yoga aber eine Philosophie, mit deren Hilfe ein spiritueller Weg gesucht wurde, um den Körper und den Geist miteinander zu verbinden. Der Mensch macht eine Art Reise, um in sein Innerstes vorzudringen. Der Körper ist dabei der Wagen, der Verstand ist die Kutsche, die fünf Sinne sind die Pferde, die Seele ist der Fahrgast und Yoga ist das Geschirr der Pferde. Heute verbindet kaum noch jemand diese Lehre mit den Übungen des Yoga, die altindische Philosophie ist vielmehr ein Fitnessprogramm für den Körper geworden.

Mit Yoga werden die Muskeln entspannt, der Stoffwechsel wird angeregt und die Übungen sorgen zudem für bessere Blutwerte, außerdem wird neben dem Nervensystem auch das Immunsystem gestärkt, was durch zahlreiche Studien belegt wurde. Wer sich für Yoga als Fitnessprogramm entscheidet, der sollte aber zwei Voraussetzungen mitbringen: Zum einen natürlich ein gutes Körpergefühl und zum anderen einen guten Lehrer.

Die Nebenwirkungen

Yoga sieht sehr einfach aus und vermittelt den Eindruck, dass man mit wenigen Übungen den Körper entspannen kann. Das ist ein Irrtum, der sehr schmerzhaft enden kann, denn mittlerweile gibt es beim Yoga ebenso viele Verletzte wie beim Fußball. Allein im letzten Jahr mussten sich in den USA über 5.000 Menschen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser behandeln lassen und die Zahl wächst stetig an.

In Deutschland machen ca. fünf Millionen Menschen Yoga, genaue Zahlen über Verletzungen liegen aber nicht vor. Vielfach treten die Beschwerden, die durch Yoga entstehen können, erst nach einer Zeitverzögerung auf, und die meisten kommen dann nicht mehr auf den Gedanken, dass es sich bei den Schmerzen im Rücken um die Folgen einer Yogaübung handelt. Yoga kann sehr unangenehme Folgen haben, Zerrungen, Prellungen, Verspannungen und sogar Frakturen sind seine Seltenheit.

Nur mit einem Lehrer

Wer sich mit Yoga fit halten will, der sollte die ersten Schritte in das neue Fitnessprogramm unbedingt mit einem erfahrenen Lehrer machen. Einfach die Yogamatte auf den Boden legen und dann mit der Hilfe eines Buchs oder eines Videos die einzelnen Übungen nachzumachen, das kann fatale Folgen haben. Schon der berühmte Lotussitz kann Rückenprobleme aller Art auslösen. So wird bei dieser Übung unter anderem der Ischias Nerv gereizt und das kann zu Nervenschäden im Rücken führen.

Yoga ist ungemein vielschichtig, es gibt unzählige Übungen und wer sich ernsthaft mit dem Thema Yoga beschäftigen will, der muss Geduld mitbringen. Nicht umsonst ist Yoga auch eine Philosophie, die verinnerlicht werden will. Es ist ein Fehler anzunehmen, dass alle Übungen, die in einem Buch so einfach aussehen, auch tatsächlich so einfach sind. Alle, die mit Yoga beginnen, müssen jede Übung von Grund auf lernen und sich langsam herantasten. Das kann nur mit einem guten Yogalehrer erreicht werden.

Der Sonnengruß, der Fisch oder der herabschauende Hund sind anspruchsvolle Yogaübungen, die eine gewisse Erfahrung voraussetzen. Wer diese Erfahrungen nicht hat, der sollte sich nicht wundern, wenn es nach den Yogaübungen zu Schmerzen kommen kann. Es ist immer besser in einen guten Yogakurs zu investieren, als viel Geld für Bücher oder DVDs zu bezahlen. Richtig ausgeübt, ist Yoga aber eine hervorragende Fitnessmethode.

Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

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