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Beitrag: Die HCG Diät

Die HCG Diät wurde bereits vor Jahrzehnten entwickelt und rückt seit einiger Zeit wieder ins Rampenlicht. Besonders für Prominenten ist es wichtig, dass sie bereits wenige Wochen nach einer Entbindung wieder in Topform sind. Aber auch Männer profitieren von dieser Diät und erreichen bereits nach kurzer Zeit ihr Wunschgewicht und das ohne Jo-Jo-Effekt. Allerdings variiert diese Diätkost sehr stark. Von diesbezüglichen Schnäppchen im Internet sollte man generell die Finger lassen, da bei einer HCG Diät ab und zu auch Nebenwirkungen auftreten können.

Abnehmen durch Hormone

Im Prinzip ist die HCG Diät anderen Diäten sehr ähnlich. Auch hier stehen neben einer kalorienarmen und fettarmen Ernährung, genügend Flüssigkeitszufuhr und viel Bewegung im Vordergrund. Darin unterscheidet sich die HCG Diät von keiner anderen Fastenkur. Der Unterschied ist, dass dem Körper über eine Zeitspanne von mehreren Wochen das Schwangerschaftshormon Humanes Chloriongonadotropin injiziert wird. Dieses Hormon wird während einer Schwangerschaft in der Plazenta gebildet und soll die Schwangerschaft erhalten. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass der Körper bei Unterernährung an die Fettreserven geht. Auf diese Weise wird die hinreichende Versorgung für Mutter und Kind sichergestellt. Inzwischen hat man erkannt, dass die HCG Diät nicht nur beim Abnehmen hilft, sondern auch eine stimmungsaufhellende Wirkung hat und die Elastizität der Haut verbessert, was besonders beim Abnehmen positiv ist, da sich die betroffenen Hautpartien rasch wieder straffen.

Wie funktioniert die HCG Diät?

Bei dieser Diät darf man täglich nur fünfhundert Kalorien zu sich nehmen und reichlich Flüssigkeitszufuhr, zwei bis drei Liter Wasser am Tag, andernfalls bringt die Diät nicht den erwünschten Erfolg. Auf diese Weise lässt sich das Gewicht innerhalb von zwei Monaten zwischen circa sieben und sechzehn Kilo reduzieren. Dazu kommen in gleichmäßigen Abständen die Hormoninjektionen, welche verhindern, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Während das Hormon den Hunger deutlich unterdrückt, erfolgt das Abnehmen durch die verminderte Nahrungszufuhr. Heißhungerattacken bleiben also aus genauso aus wie Müdigkeit oder depressive Verstimmungen. Wie auch bei anderen Diäten sollte man auch bei der HCG Diät für viel Bewegung sorgen, was zusätzlich das Abnehmen unterstützt. Obwohl manche Anbieter für Patienten einen HCG Diätplan ausarbeiten gibt es bei dieser Diät keinen allgemeinen Diätplan. Im Prinzip darf man alles essen, solange die fünfhundert Kalorien am Tag nicht überschritten werden. Im Gegensatz dazu empfehlen andere Anbieter während der HCG Diät auf Süßigkeiten, Zucker und Fette zu verzichten beziehungsweise diese einzuschränken. Für welche Variante man sich beim Abnehmen auch immer entscheidet, auf längere Sicht sollten die Dickmacher vom Speiseplan verschwinden und durch gesunde Nahrungsmittel wie mageres Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse ersetzt werden. Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, dass die HCG Diät nach Möglichkeit viel Abwechslung wie auch Mineralien und Nährstoffe bietet. Die Einstellung auf die normale Kalorienzufuhr geschieht ganz allmählich. Um einen beständigen Erfolg zu erzielen, sollte allerdings die Ernährung umgestellt werden. Die meisten Ärzte führen zum Abschluss dieser Diät einen Hormontest und eine entsprechende Ernährungsberatung durch.

Abnehmen, zu Risiken und Nebenwirkungen

Das Abnehmen mithilfe von Hormonen ist sehr umstritten. Allerdings lockt diese Diät mit Abnehmerfolgen an den sogenannten Problemzonen, wo normalerweise kaum Sport oder andere Diäten greifen. Anbieter von HCG Diäten versprechen, dass diese Diät keinerlei Nebenwirkungen hat, da seit der Entwicklung der HCG Diät (in den 50ern) keinerlei Nebenwirkungen oder gar Langzeitfolgen aufgetreten sind. Auf jeden Fall sollte eine HCG Diät nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da die extreme Kalorienreduktion und das rasche Abnehmen nicht ungefährlich sind. Auch der Mangel an wichtigen Mineralien und Nährstoffen gehört zu den möglichen Nebenwirkungen. Die geringe Nahrungszufuhr kann unter Umständen auch bisweilen zu Kopfschmerzen führen. Daher sollte eine solche Diät stets ärztlich überwacht werden.

Bild: © Depositphotos.com / loftystyle

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